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Friedhof der Ideen / Cemetery of ideas

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Friedhof der Ideen / Cemetery of ideas

Die westliche Welt ist die Welt der Globalisierung, des Kapitals und damit einer weltumspannenden Rationalisierung. Gerade diese Rationalisierung, die Unterordnung der Welt und des Lebens unter die menschlichen Vorstellungen wurde immer wieder kritisiert. So geht die moderne Kritik der Metaphysik von der Prämisse aus, die Welt müsse nicht unsterblichen und vollkommenen Ideen des Guten und Schönen untergeordnet werden, sondern die Ideen und Vorstellungen müssten sich umgekehrt an der unfassbaren Komplexität der materiellen Wirklichkeit des Lebens selbst entzünden. Allerdings bleibt auch die moderne, von der wissenschaftlichen Metaphysikkritik getragene westliche Welt eine Welt der Ideen, denen ganze private und gesellschaftliche Leben der Menschen untergeordnet wird. So versucht man zwar nicht mehr, die Idee eines göttlichen Reiches auf Erden, oder die vollkommene Idee der Aufklärung zu realisieren, aber die Orientierung an der materiellen Wirklichkeit des Lebens führt zu einer ganzen Reihe an neuen welttragenden Ideen, wie der Idee des Sozialismus, der Idee des freien Marktes oder der Idee des globalen-harmonischen Einklangs zwischen Mensch und Umwelt. Und innerhalb dieser großen weltumspannenden Ideen, sind alle Menschen dazu angehalten, selbst neue Ideen z.B. für neue und innovative Start-Ups, Kunstprojekte, Bücher und Filme zu produzieren. Dabei handelt es sich bei all diesen Ideen aber selbstverständlich nicht mehr um die vollkommenen und unsterblichen Ideen von denen die Metaphyisk Platons gesprochen hatte. Vielmehr ist der ganze Überschuss der heutigen Ideen nicht nur unvollkommen und endlich, sondern auch sterblich und so sind die heutigen, nach-metaphysischen Ideen den gleichen Regeln unterworfen, wie das Leben selbst. Und genau hierin besteht das Problem. Denn insofern wir zwar den Tod und den Verlust anderer Menschen, Lebewesen und d.h. auch anderer Ideen, wie beispielsweise den Tod der Idee des Christentums, des Sozialismus, des freien Marktes usw. reflektieren und empirisch erfahren können, entzieht sich doch der eigene Tod und damit auch der Tod der eigenen, uns erfüllenden und tragenden Ideen unserem reflektierenden Denken und der Erfahrung. Zu unseren eigenen, noch lebendigen Ideen und ihrer Sterblickeit müssen wir daher eine Art religiöses Verhältnis entwickeln, in dem wir ihren Tod künstlich und symbolisch markieren. Nur durch diese künstliche Markierung gelingt es, den Überschuss an Ideen sichtbar und ihrer unvollkommenen Endlichkeit fassbar zu machen. Sobald man aber die Unvollkommenheit der Ideen erkannt hat, verlieren sie auch ihren Reiz, d.h. sie verlieren ihre Kraft, ihre Vitalität und ihr Leben und können auf dem Friedhof der Ideen begraben werden. Dabei zeigt sich die Souveränität und Vollkommenheit der Idee eines Friedhofs der Ideen im Übrigen darin, dass gerade die eigene Unvollkommenheit und Sterblichkeit der Idee, ihre im Friedhof selbst materialisierte Wahrheit beweist.



The western world is the world of globalization, of capital and thus of global rationalization. It was precisely this rationalization, the subordination of the world and life to human ideas, that was repeatedly criticized. The modern critique of metaphysics is based on the premise that the world does not have to be subordinated to immortal and perfect ideas of the good and the beautiful, but conversely that the ideas and conceptions have to be ignited by the incomprehensible complexity of the material reality of life itself. However, the modern western world, supported by the scientific criticism of metaphysics, remains a world of ideas to which entire private and social lives of people are subordinated. Although one no longer tries to realize the idea of a divine kingdom on earth or the perfect idea of the Enlightenment, the orientation towards the material reality of life leads to a whole series of new world-bearing ideas, such as the idea of socialism, the idea of the free market or the idea of global harmony between people and the environment. And within these great global ideas, everyone is encouraged to produce their own new ideas, e.g. for new and innovative start-ups, art projects, books and films. Of course, all these ideas are no longer the perfect and immortal ideas of which Plato's metaphysics spoke. Rather, the whole excess of today's ideas is not only imperfect and finite, but also mortal, and so today's, post-metaphysical ideas are subject to the same rules as life itself. And this is exactly the problem. For insofar as we can reflect and empirically experience the death and loss of other people, living beings and that means also other ideas, such as the death of the idea of Christianity, socialism, the free market, etc., our own death eludes and with it also the death of our own, fulfilling and supporting ideas for our reflective thinking and experience. We must therefore develop a kind of religious relationship to our own, still living ideas and their death in which we mark their death artificially and symbolically. Only through this artificial marking is it possible to make the excess of ideas visible and their imperfect finiteness tangible. But as soon as one has recognized the imperfection of the ideas, they also lose their charm, i.e. they lose their strength, their vitality and their life and can be buried in the cemetery of ideas. The sovereignty and perfection of the idea of a cemetery of ideas is moreover evident in the fact that precisely the own imperfection and mortality of the idea proves its truth materialized in the cemetery itself.

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Garagenbrom in der Balkanklemme / Garagenbrom in der Balkanklemme

Aufblende:

Wir befinden uns Anno Dinx. Drei Typen laufen die Strasse hinunter. Die Strasse befindet sich im Zentrum der Hauptstadt eines osteuropäischen Landes. Die drei Typen sind wir. Typ A sieht „so“ aus, - Typ B „so“, und ich eben „so“ - wie könnte es auch anders sein.
Diese Stadt in der die drei da herumspaziern hat noch nicht viel Graffiti gesehn. Darum sehen auch die drei nicht viel Graffiti. Das zu ändern sind sie bemüht.
Sie stromern herum. Kreuz und quer. Mit Sprühlack.
Durch Unterführungen, an Universitäten und Ladengeschäften vorbei, über Neben und Hauptstrassen und taggen alles voll.

Wechsel ins

Präteritum:

Die Strassen schienen leer. Nur wenige Autos und kaum Fußgänger waren noch unterwegs. Es war Abend, dunkel. Herbst vielleicht. So erinnere ich es zumindest.
Die drei jedenfalls, von denen ich mich der Bescheidenheit halber hier als der dritte bezeichnen will, liefen also herum, redeten Unsinn, scherzten, machten Taggs und freuten sich des Lebens. Ich weiß nicht mehr ob auch Bier oder ähnliches getrunken wurde aber das tut auch nichts zur Sache.
Wir, denn das waren die drei, liefen also eine breite Hauptstrasse hinunter. Vierspurig. Links auf mehreren hundert Metern gesäumt von einem großen Park. Dem gegenüber, auf unserer Seite, Wohnhäuser die wir bereits passiert hatten. Vor uns weitere Häuserblocks und dazwischen, nun direkt zu unserer Rechten, eine kleine Kirche mit einem grünoxidierten, runden Kuppeldach. Sie stand in einem kleinen, schmucklosen Garten der seinerseits von einem gußeisernen Zaun zur Strasse hin begrenzt wurde. 
Ich bin nicht mehr ganz sicher ob das Gebäude wirklich eine Kirche war, aber in meiner Erinnerung kommt es dem optisch am nächsten und um hier einen besseren Eindruck der Szenerie zu vermitteln scheint mir das Bild nützlich.
A, B, und ich, flanierten an vermeintlicher „Kirche“ vorbei. Dort wurden keine Taggs gemacht. Ob nun aus praktischen Gründen – 'Taggs auf schmalem Zaun = schlecht' - oder aus moralischer Skrupel – 'Taggs auf Religion = schlecht', wer weiß. Wahrscheinlich hatten wir einfach keine Lust. 
Besagter Kirchenzaun führte in Wegesrichtung rechts über Eck ein kleines Stück in eine Gasse hinein. Die war spärlich durch warmes, gelbes Laternenlicht beläuchtet. 
Die kleine Gasse überqueert, schloss sich ein freistehender, gepflegter Bau an. In meiner Erinnerung war die Fassade mit großen quadratischen Platten verkleidet. Mag es dunkler Marmor gewesen sein, vielleicht Granit, ich weiß es nicht mehr. Jedenfalls recht eindrucksvoll und großzügig und mit einem Geschmäckle hin zum Protz. Und da es über Eck stand hatte auch dieses Gebäude eine Seite in die kleine Seitenstrasse hinein welche eben gegenüber vom Kirchenzaun begrenzt wurde.
Hier gab es Garagentore die ins Gebäude führten.



Wir – gar nicht dumm – machten uns natürlich sogleich daran die Tore mit Taggs zu veredeln. Ich weiß nicht mehr ob ich auch ein kleines Throwup beisteuerte, jedenfalls zischten und klapperten wir herum das es nur so stank - Top Secret natürlich!
Doch da, völlig unagekündigt, erschienen zwei Gestalten Ecke Hauptstrasse. 
Durch direkte Sinneswahrnehmung oder durch Kameras – das hätte hier auch gut gepaßt – aufmerksam gewordent - waren sie plötzlich da wo wir auch waren.
Da traf zusammen was nicht zusammen passte. 
Wir, leger gekleidet, jung und aufstrebend ala 'boys just wanna have fun'.
Die beiden Herren, mit dunklen Anzügen, Sonnenbrillen und breitem Security-Balkanbody. Kein Fun - dafür sehr 'Aggro'.
Sie standen da, kurzhaarig und mit Pistolenhalftern die schwer unter ihren Jackets hingen und immermal aufblitzten bei Bewegung und waren mit uns und unserem Hobby nicht einverstanden.
Genauer gesagt standen sie weniger als dass sie aktiv auf uns zukamen. Es entwickelte sich ein Szenario in dem ich und meine beiden Kompanen A und B wiefolgt involviert waren:
Person A bekam von Sakkoträger 1 einen Tritt in den Unterleib und entfernte sich daraufhin, von mir unbemerkt, zügig. Person B tänzelte ein bisschen herum machte Ninjamoves vor Sakkoträger 2 und war tunlichst um räumlichen Abstand bemüht, was gelang. Das brachte dann mich ins Spiel. Sakkoträger 2, wohl zu träge mit dem herumtänzelnden B herumzutanzen, wendete sich plötzlich mir zu und schlug mir mit der Faust ins Gesicht. Ich duckte mich noch weg, sodass er nicht gut traf, und ging in den Rückwärtsgang. Immernoch ihm zugewand und in der Hoffnung auf gütliche Einigung, ich hatte noch Westgeld in der Tasche, ließ ich mich so einige Sekunden von ihm behandeln. Er schlug immer wieder nach mir und ich sagte besänftigend Dinge wie „Tourist, Sorry“ und „No Problem“.
Irgendwo zwischen „Sorry“ und „No Problem“ traf er dann aber doch recht ordentlich und verpaßte mir Einen deftigen Fausthieb auf den Kehlkopf. Damit war mein Kommunikationsbedürfnis gestillt.
Ich entschied mich dafür mich umzudrehen und wegzurennen 'als gäb's kein Morgen'.
Gesagt – getan! 
Kurze Rast in Sicherheit. Verschnaufen. Versuchen A und B anzurufen. Erfolglos. Tja.. Egal. Morgen.
Bei meinem Abschied schienen die beiden ja schon entfleucht zu sein. Waren jedenfalls nicht mehr zu sehen. Gut so!
Mit dickem Klos im Hals, der mein Kehlkopf war, ging ich nach Hause.
Leise um niemanden zu wecken in mein Zimmer.
Auf dem Rücken auf der Decke im Bett liegen. Schwer schlucken und sacken lassen. Lachen. Denken. Schlafen.
Geiler Urlaub!








Fade in: We are in Anno Dinx. Three guys are walking down the street. The street is located in the center of the capital of an Eastern European country. We are the three types. Type A looks “like this” - Type B “like this”, and I just “like this” - how could it be otherwise. This city where the three of them are walking around hasn't seen a lot of graffiti. That's why the three of them don't see much graffiti either. They are trying to change that. They roam around. Criss-cross. With spray paint. Through underpasses, past universities and shops, across secondary and main streets and everything is fully tagged. Change to the past tense: the streets seemed empty. Only a few cars and hardly any pedestrians were still on the road. It was evening, dark. Autumn maybe. At least that's how I remember it. In any case, the three of them, of which I'll call myself the third for the sake of humility, were running around talking nonsense, joking, tagging and enjoying life. I don't know anymore whether beer or something similar was drunk, but that doesn't matter. We, because that was the three of us, walked down a wide main street. Four lanes. On the left, for several hundred meters, is lined with a large park. Opposite, on our side, houses that we had already passed. In front of us more blocks and in between, now directly on our right, a small church with a green-oxidized, round domed roof. It stood in a small, unadorned garden which in turn was bordered by a cast iron fence facing the street. I am no longer quite sure whether the building was really a church, but in my memory it is the closest to it optically and to give a better impression of the scenery, the picture seems useful to me. A, B, and I strolled past what was supposed to be a "church". No taggs were made there. Whether for practical reasons - 'Taggs on a narrow fence = bad' - or out of moral scruples - 'Taggs on religion = bad', who knows. We probably just didn't feel like it. Said church fence led in the direction of the right across the corner a little bit into an alley. It was sparsely lit by warm yellow lantern light. Crossing the small lane, a free-standing, well-kept building followed. In my memory, the facade was clad with large square panels. Maybe it was dark marble, maybe granite, I don't remember. In any case, quite impressive and generous and with a taste for ostentation. And since it stood over a corner, this building also had a side into the small side street which was bordered by the church fence. There were garage doors that led into the building. We - not at all stupid - of course immediately started to refine the gates with taggs. I don't know whether I also contributed a little throwup, at least we hissed and rattled around that it just stank - top secret of course! But there, completely unannounced, two figures appeared on the corner of Hauptstrasse. Through direct sensory perception or through cameras - that would have been a good fit here - alerted - they were suddenly where we were. There came together what did not go together.

We, casually dressed, young and aspiring ala 'boys just wanna have fun'. The two gentlemen, with dark suits, sunglasses and a wide security Balkan body. No fun - but very 'aggro'. They stood there, short-haired and with holsters that hung heavily under their jackets and kept flashing when they were moving and did not agree with us and our hobby. More precisely, they were not so much that they were actively approaching us. A scenario developed in which I and my two companies A and B were involved as follows: Person A was kicked in the abdomen by jacket wearer 1 and then quickly left, unnoticed by me. Person B danced around a bit, made ninja moves in front of jacket wearer 2 and tried to keep a distance, which worked. That then brought me into play. Jacket wearer 2, probably too lazy to dance around with the dancing B, suddenly turned to me and hit me in the face with his fist. I ducked back so it didn't hit well and went into reverse. Still facing him and in the hope of an amicable settlement, I still had West money in my pocket, I let him treat me for a few seconds. He kept punching me and I said soothing things like "Tourist, Sorry" and "No Problem". But somewhere between “Sorry” and “No Problem” he hit me quite neatly and gave me a solid punch on the larynx. This satisfied my need for communication. I decided to turn around and run away like there's no tomorrow. Said and done! A short rest in safety. Catch. Try to call A and B. Unsuccessful. Well .. it doesn't matter. Morning. When I said goodbye, the two of them seemed to have already escaped. In any case, were no longer to be seen. Good this way! I went home with a thick lump in my throat that was my larynx. Quiet so as not to wake anyone in my room. Lie on your back on the blanket in bed. Swallow hard and let it sink. Laugh. Think. Sleep. Great vacation!

Das Experiment / the experiment

„EIN OBDACH FÜR KOMMENDEN REISEN“

Seit über 15 Jahren ist Bulgarien der Knotenpunkt auf Akims Weg von Projekten in der EU und darüber hinaus. Unzählige Künstler*innen und Interessierte aller Altersgruppen sind unter Akims Koordination auf diese Weise aufeinandergetroffen und in einen kreativen Austausch gegangen. Jetzt erreicht die Projektserie „Balkan Voyage Voyage“ im Dorf Brestnitsa, am Fuße des Balkangebirges ihren vorläufigen Höhepunkt: Die Errichtung eines Fachwerkhauses unter dem Titel „das Experiment“.



„A CROWDFUNDING PROJECT“

For more than 15 years Bulgaria has been the hub on Akim's journey of projects in the EU and beyond. Countless artists and interested people of all ages met in this way under Akim's coordination and entered into a creative exchange. Now the project series “Balkan Voyage Voyage” in the village of Brestnitsa, at the foot of the Balkan Mountains, has reached its preliminary climax: the construction of a half-timbered house under the title “The Experiment”. a refuge for the journeys to come.

Ein fester Ort mit einem Haus / a permanent place with a house

Der Hausbau begann im Sommer 2021. Neben der Koordination übernimmt Akim den Großteil der handwerklichen Aufgaben. Dafür greift er auf seine jahrzehntelange Erfahrung im Bau- und Konstruktionsbereich, insbesondere mit Holz, aber auch anderen Materialien zurück. Der Bau erfolgt in mehreren Phasen und wird über Spenden finanziert. Das Fundament ist bereits gegossen und die Rohkonstruktion steht ebenfalls. Eine kleine Hütte zum Schlafen und ein Schuppen für Bauwerkzeuge stehen schon auf dem Gelände. Die erste Phase läuft also bereits.

Für Akim und seine Helfer ist es wichtig, dass sie Naturprodukte in Brestnitsa oder der Umgebung kaufen, um sie als Baumaterial für das Fachwerkhaus zu verwenden. Das gilt sowohl für neue Materialien wie Stroh oder Schafwolle, als auch für alte Materialien wie Dachziegel, Bruchsteine und andere, die bereits verwendet wurden. Dazu stehen sie in engem Kontakt mit den Anwohnern und deren Betrieben.



The house construction started in the summer of 2021. In addition to the coordination, Akim takes over most of the manual tasks. To do this, he draws on his decades of experience in the building and construction sector, especially with wood, but also with other materials. The construction takes place in several phases and is financed by donations. The foundation has already been poured and the shell structure is also in place. A small hut for sleeping and a shed for construction tools are on the site as well. So the first phase is already underway.

It is important to Akim and his colleagues that they purchase natural products in Brestnitsa or the surrounding area in order to use them as building materials for the half-timbered house. This applies to both new materials such as straw or sheep's wool, as well as old materials such as roof tiles, rubble stones and others that have already been used. To this end, they are in close contact with the surrounding residents and their businesses.

Deine Beteiligung / your participation

Während der verschiedenen Bauphasen bist du als Spender*in dazu eingeladen, das Projekt zu besuchen oder dich in einer gewünschten Form direkt vor Ort zu beteiligen. Das gesamte Gelände ist dabei Teil des Prozesses: du entscheidest zum Beispiel, wenn mit deiner Spende ein bestimmter Baum gepflanzt werden soll oder du dir die Ernte eines der vielen hier vorhandenen Erzeugnisse wünschst, etwa Lindenblüten, Maulbeeren, Pflaumen, Walnüsse– oder du erhältst aus den lokalen Erzeugnissen gewonnene Produkte wie Marmelade oder Obstbrand. Wenn du vorbeikommst kannst du auch Ausflüge zur nahegelegenen Höhlen machen und hast die Gelegenheit, am Nachthimmel in ungekannter Klarheit die Milchstraße zu beobachten.



As a donor, you are invited to visit the project during the various construction phases or to participate directly on site in any way you want. The entire site is part of the process: you decide, for example, if a certain tree is to be planted with your donation or if you wish to harvest one of the many products available here, such as linden blossoms, mulberries, plums, walnuts - or you receive Products made from local ingredients such as jam or fruit brandy. If you come by you can also make trips to the nearby caves and have the opportunity to observe the Milky Way in the night sky in unprecedented clarity.

Zweck des neuen Hauses / purpose of the new house

Mit deiner Spende wird ein Ort der Begegnung, des künstlerischen Austauschs errichtet. In dem Haus sollen unterschiedlichste Projekte für den mehrsprachigen künstlerischen, kreativen Austausch aller Altersgruppen stattfinden. Es sollen dort auch Residencies möglich sein und das Haus kann Spender*innen, Freund*innen oder Familienangehörigen als Rückzugsort dienen. Du kannst aktiv mit beeinflussen, wofür das Haus nach seiner Fertigstellung genutzt werden kann.



With your donation, a place of encounter and artistic exchange will be built. A wide variety of projects for multilingual artistic, creative exchange of all age groups are to take place in the house. Residencies should also be possible there and the house can serve as a retreat for donors, friends or family members. You can actively influence what the house can be used for after its completion.

Über die Hintergründe des Geländes / about the background of the site

Für das Projekt „Ideenfriedhof“ kaufte Akim 2018 gemeinsam mit dem Künstlerkollegen Vikenti Komitski ein Grundstück in Brestnitsa, Bulgarien. Weil wir eine Wiese für das Projekt gesucht haben, legten wir keinen Wert darauf, dass ein Gebäude auf dem Gelände steht. Das Grundstück war also leer, allerdings war im Grundstückvertrag ein Haus erwähnt. Von einem der Verkäufer, Stefan, gab es dann später die Auskunft, dass dort bis in die 70er-Jahre ein Haus gestanden hatte. Er zeigte uns alte Fotos aus seiner Studentenzeit, wo er mit Freunden auf der Terrasse des Hauses steht, sowie ein kleines Ölgemälde des alten Hauses mit Garten, das in seiner Wohnung in Pleven hängt. Von all dem war 2018 nichts mehr zu sehen. Für uns waren die Bilder des alten Hauses ein Zeichen, dass auch wir auf dem Grundstück wieder ein Haus errichten. Bei dem Bau des neuen Gebäudes orientieren wir uns an dem alten, originalen Gebäude sowie an alten, erhaltenen Gebäuden im Dorf und in der Umgebung.



In 2018, Akim and his artist colleague Vikenti Komitski bought a piece of land in Brestnitsa, Bulgaria for the "Cemetery of Ideas" project. Because we were looking for a meadow for the project, we didn't care that a building was on the site. So the property was empty, but a house was mentioned in the property contract. One of the salespeople, Stefan, later reported that there had been a house there until the 1970s. He showed us old photos from his student days, where he is with friends on the terrace of the house, as well as a small oil painting of the old house with a garden that hangs in his apartment in Pleven. None of this could be seen in 2018. For us, the pictures of the old house were a sign that we are building a house again on the property. When building the new building, we are guided by the old, original building as well as old, preserved buildings in the village and the surrounding area.

Spenden / donation

Hier bedanken und feiern wir, alle die gespendet haben! Ihr könnt über PayPal spenden oder an:

Tu Nguyen
IBAN DE73 1005 0000 1924 4174 36
BIC BELADEBEXXX

Verwendungszweck: Name / Das Experiment bzw. Name eines anderen Projektes



Here we thank and celebrate all of you, who have donated to the project! You can donate via Paypal or to:

Tu Nguyen
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Reference: Name / Das Experiment respectively name of another project




Spender / donators

Stefan Bresinski (Germany), Hendrik Kraft (Germany), Nov York (Novurkistan), Lisette Smits (Netherland), Papa&Mama Drubigny (France), Jacek Walesiak (Poland), Daria Cherkashin (Germany), Daniel Erbe (Germany), Markus Butkereit (Germany), Markus Mai (Germany), Ina Kempter & Alvaro (Germany), Ina Kempter & Alvaro (Germany), Anna Herms (Germany), Yoichi Osaki (Japan), Nicolás Cardozo Basteiro (Spain), Meike&Chicken (Germany)

Referenzen / references